Texte zu Skan

Michael Smith (Gründer von Skan)
In simple terms, Skan methods focus on awakening the heart. This is not the heart of nostalgia and sentimentality; rather, it is the heart of sensitiv clarity and warm, natural aliveness, the heart of hearing, the heart of vision, the heart, which is the center of the self, that reaches out to touch the other and comes into intimate contact with the fundamental pulsation of all living things.

 

Wilhelm Reich
Jede echte Religion entspricht der kosmischen, der "ozeanischen" Erfahrung des Menschen. Jede echte Religion enthält die Erfahrung des Einsseins mit einer allgegenwärtigen Macht und zugleich einer zeitweiligen, schmerzlichen Trennung von dieser Macht. Die ewige Sehnsucht zum eigenen Ursprung, ... nach dem Wiedereingebettetsein im "Ewigen", durchzieht alle menschliche Sehnsucht. Sie wirkt am Grunde der großartigen intellektuellen und künstlerischen Schöpfung des Menschen, sie ist im Innern aller Sehnsucht der Jugendzeit; sie beflügelt alle großen gesellschaftlichen Entwürfe. Es scheint so, als strebe der Mensch danach, seine Trennung vom kosmischen Ozean zu begreifen; Vorstellungen wie "Sünde" haben ihren Ursprung in einem Versuch, diese Trennung zu erklären. Es muß einen Grund dafür geben, daß der Mensch nicht mit "Gott" vereint ist; es muß einen Weg geben, diese Vereinigung wieder herzustellen, zurückzukehren, heimzukommen.

 

Michael Meiffert

Durch die in primärer und sekundärer Sozialisation entwickelte Panzerung werden Impulse aus dem biologischen Kern im Ausdruck behindert, die Qualität dieser Impulse ändert sich beim Durchdringen der Panzerung. Ein Liebesimpuls mag plötzlich mit Angst oder Mißtrauen durchsetzt sein. Sehnsucht mit einem Gefühl von Scham oder Aussichtslosigkeit, statt heißen Zorns ist es möglich, dass nur noch Zynismus oder Verachtung, vielleicht nur ein kaltes Lächeln zur Oberfläche durchdringt ...

In einem körpertherapeutischen Ansatz ist es nun möglich, direkt am somatischen Urgrund dieser Phänomene anzusetzen. Es ist nicht notwendig, die Übertragung als Hebel des therapeutischen Prozesses zu kultivieren und zu nutzen, vielmehr ist es möglich über energetisch, körperliche Arbeit an der Panzerung, den Impulsen aus dem biologischen Kern der Persönlichkeit zum ungehinderten Ausdruck zu verhelfen.

 

Der Klient braucht ein reales Gegenüber, das aufmerksam macht auf die ängstliche Zwanghaftigkeit im Aufrechterhalten seiner sozialen Maske. Aufmerksam macht nicht auf Grund technischer Überlegungen, sondern gefühlter, schmerzvoller Trennung.

 

Der Klient braucht ein reales Gegenüber, das ihn begleitet bei der Begegnung mit den Impulsen aus der zweiten Schicht der Persönlichkeit. Ein Gegenüber im Zorn, einen realen Anker in Angst und Verwirrung, einen mitfühlenden Verbündeten und Zeugen in der Auseinandersetzung mit der wieder Fleisch gewordenen Erinnerungen an erfahrener Gewalt, Beschämung, Ignoranz und der Kälte in der Kindheit.

 

Der Klient braucht ein reales, bejahendes Gegenüber für die einfachen, ungebrochenen Impulse und Emotionen aus dem biologischen Kern der Persöhnlichkeit.

 

Stanley Keleman

Wenn die elementaren Funktionen allmählich neu gegründet werden, wenn nach und nach in das System und die Vibration Bewegung kommt, dann erfahren die Menschen eine Veränderung sowohl in ihrer Wahrnehmung als auch in ihren Werten.

Sie berichten von wachsender Lust, Befriedigung und Bedeutung in ihrem Leben; sie entwickeln eine Fähigkeit, diese Erregung aufrechtzuerhalten, eine Fähigkeit, sie geschehen zu lassen, zuzulassen, daß sich eine qualitative Lebendigkeit entfaltet, die sie selbst und die Beziehungen zur Welt verändert.

Sie lernen Liebe und Eros kennen, tiefen Kontakt und daraus fließende Erfahrung des eigenen Ichs und der anderen, die das ich vertieft und ihm zu mehr Selbsterkenntnis und Selbstausdruck verhilft.

Diese dynamische Lebendigkeit wird für sie zum zentralen Wert und Seinsweise in der Welt; wie diese Lebendigkeit, Menschlichkeit und diese Liebe weiterentwickelt und vermittelt werden können, das wird zur zentralen Frage ihres Lebens.

Dies alles bildet einen Kontrast zu ihrer früheren Muskelstarre, die von Werten wie: Wie kann ich mich sicher fühlen, überlegen sein oder die Welt regieren, begleitet war.

Oskar Maria Graf

Warum haben wir Menschen nie den Mut, uns über alles hinwegzusetzen und unserem Wesen nachzugehen?

Es ist die Angst vor uns selbst, die uns nicht zum Leben kommen lassen will. Es ist die tiefe unausrottbare Lebensfeigheit, die uns alle unglücklich macht.